Malen und Experimentieren an dem Möhnesee

Vom 15.8. bis 19.8.2016 bietet Petra Kook wieder einen Workshop an dem Möhnesee an.

Unter dem Motto „ Spuren – solche, die wir ich hinterlassen haben und auch solche, die uns auf unserem Lebensweg begleitet haben” werden spielerisch neue Kunstwerke entstehen.

Ein Sammeln von Gedanken, Gefühlen, Erinnerungen – die wir in Farbe und Formen ausdrücken.

–         Einfach einlassen auf ein Bild, einen Text – mit der Gefahr zu scheitern, aber auch mit der tiefen Zufriedenheit, wenn etwas Einmaliges, Wunderbares entsteht.

–         Der Workshop Malen am Möhnesee ist eine Reise ins Unbekannte.

 

Das AWO Haus liegt direkt am Möhnesee, der Atelierraum steht uns durchgehend zur Verfügung. Der Blick auf den Möhnesee, die Natur, das Plätschern des Wassers, all das wird Menschen, die ihre eigene Formen- und Farbensprache suchen, von dem Alltagsgeschehen ablenken. Die Sichtweise der Dinge wird sich verändern und lässt Experimente zu. Einfach mutig andere Wege in der Kunst gehen.

 

Wenn Sie Interesse haben mitzumachen, 2 Plätze sind frei geworden. Rufen Sie mich an:

Petra Kook

01729988543

kookismus@t-online.de

www.kookismus.de

Ein Stück Kunst für das Haus

Diese Hausnummern, jede individuell nach den Vorstellungen der Kunden gefertigt, sind ein Stück Kookismus, ein Stück Kunst für Ihr Zuhause. Gerade die Tatsache, dass sie aus dem facettenreichen Material Glas entstehen, macht die Hausnummern zu etwas Besonderem und Persönlichem. Mit der richtigen Beleuchtung ausgestattet, fallen die Hausnummern vor allem in der Dämmerung und abends ins Auge.

Preisgekrönt

Wenn es jemanden gibt, der einem deutlich machen kann, dass es darauf ankommt, was man daraus macht, dann ist das Petra Kook. Die Werler Künstlerin führt mühelos Gegensätze zusammen und zeigt sowohl in ihrem Wirken als auch in ihren Werken, dass künstlerischer Ausdruck immer auch Lebenshilfe ist, eine Möglichkeit, in die Tiefe zu gehen und Klarheit zu gewinnen – egal, ob man Kunst aktiv ausübt oder sie passiv aufnimmt. „Kunst ist keine Dekoration“, sagt die zarte Person mit der starken Persönlichkeit, die es als große Ehre empfindet, in diesem Jahr mit dem Werlpreis der Stein’schen Buchhandlung ausgezeichnet zu werden.
„Das Gremium, das über die Vergabe entscheidet, hat dabei die langfristige Auswirkung der Leistungen des Preisträgers im Auge“, erklärt Alexander Stein, „es zählt nicht die aktuelle Situation, sondern die Dauerhaftigkeit. Und da waren wir bei Petra Kook sehr schnell einig.“
Seit 1984 betreibt Petra Kook ihr eigenes Atelier, arbeitet als freischaffende Künstlerin. Doch nicht nur ihr eigener Ausdruck ist ihr wichtig. Ihr Engagement beim Kunst- und Kulturverein der Stadt Werl ist nicht aufs eigene Wachstum konzentriert. Sie hat mit der Malschule einen Ort geschaffen, an dem Kinder spielerisch lernen, wie sie ihre Kreativität kunstvoll einsetzen können. Jahr für Jahr bekommen immer wieder „neue“ Kinder sanfte Anleitung, wie sie ihr Innerstes außen sichtbar machen können, wie sie Erlebnisse und Gefühle so verarbeiten können, dass sie sichtbar und auch greifbar werden. Petra Kooks künstlerischen Talente, Fähig- und Tätigkeiten beschränken sich nicht auf die Zweidimensionalität von Bildern. Sie nutzt viele Materialien, setzt auch die dritte Dimension ein.
Ihre Arbeit mit dem Raum wird auch bei Ausstellungen deutlich: Sie stellt Beziehungen her, zwischen den Objekten und zwischen den Objekten und dem Betrachter.
Beziehungen sind Petra Kook aber nicht nur in der Kunst und im Umgang mit der Kunst wichtig. Immer wieder zeigt sie in Workshops und Projekten – zum Beispiel mit Landfrauen oder Migrantenkindern – wie sehr ihr die Kunst als Ausdrucksmöglichkeit für jeden Menschen am Herzen liegt. Und mit der Gründung des Soroptimisten-Clubs Werl macht sie deutlich, dass sie den Wert von Vernetzung – dem scheinbar losen Zusammenhalt, der jedem einzelnen Teil große Stabilität gibt – schon früh erkannt hat.
An diesem Beispiel ist eine weitere Tugend ablesbar: Petra Kook denkt nicht nur nach, analysiert, kommt zu Erkenntnissen und kommentiert auf ihre besondere Art. Sie ist auch bereit und in der Lage, Dinge voranzutreiben. gern arbeitet sie mit anderen Künstlern zusammen, stellt immer wieder neue Verbindungen her, geht mutig neue Wege.
Hier verknüpft sich ihre Lebenseinstellung mit der der Familie Stein: „Wer nicht vorangeht, der geht zurück!“
Petra Kook ist mit ihrer Kunst weltweit unterwegs, hat an vielen Orte ihren Spuren hinterlassen. Sie erlebt Werl nicht als „provinziell“ sondern als Ausgangspunkt vielfältiger anregender und reizvoller Kreativität und Kreationen, die weit über die Stadtgrenzen hinweg strahlen. Petra Kook hat ihren Teil dazu beigetragen, dass Werl so bunt in Erscheinung tritt. Sie ist stolz darauf, ein Teil dieses schöpferischen Werls zu sein. Und so ist die Verleihung des Werlpreises an sie die verdiente Krönung einer Lebensleistung, deren Quelle nach wie vor lebendig sprudelt.
Trotz eingeschränkter Gesundheit ist Petra Kook voller Pläne und wird der langen Liste von auffallend gut gelungenen Werken noch so manches hinzufügen.
Worauf sie keine Rücksicht mehr nehmen mag: die Befindlichkeiten anderer Menschen. „Ich will es nicht mehr möglichst allen recht machen. Dafür ist das Leben zu kurz“, sagt sie, die ihr Leben lang jungen und auch älteren Schülern beigebracht hat, auf sich selbst zu hören und dem Ausdruck zu verleihen. „Ich bin immer meinen Weg gegangen, habe aber oft Rücksicht genommen“, blickt sie zurück und setzt nachdenklich hinzu: „Mag sein, dass das nicht immer bei allen so angekommen ist.“
Während andere ermuntert, immer wieder Neues auszuprobieren, und in ihrem Workshops großen Wert auf den Prozess des künstlerischen Ausdrucks legt, liegt die Messlatte für eigene Werke hoch. Mit „Handwerklich gut Gemachtes ist oft nur Dekoration“, drückt sie freundlich aus, dass Kunst ihrer Meinung nach einen anderen Anspruch hat. Kunst regt auf und an. Sie provoziert zum Nachdenken, fordert zur Auseinandersetzung auf, führt in die Tiefe. „Die künstlerische Tätigkeit reduziert Gefühle auf meine Art der Darstellung. Der Betrachter interpretiert diese Darstellung vor seinem Erfahrungshintergrund wieder vollkommen neu“, ist sie sich klar darüber, dass diese Form der Kommunikation sie gelehrt hat, Toleranz zu üben. Denn ist das Werk erst einmal losgelassen, liegt es im Auge des Betrachters, was er darin sieht.

Temperamente in Glas und Stein

Werke von Petra Kook und Bernhard Sobbe im Glaselefanten

Im Eingangsbereich der Ausstellung fällt als erstes der Blick auf die „Vier Temperamente“. Eine Arbeit aus vier Elementen, die exemplarisch sehr trefflich die unterschiedlichen Philosophien beider Künstler widerspiegelt – nicht zuletzt bedingt durch die unterschiedlichen verwendeten Materialien – aber gleichsam in der Kombination eine besondere und eigenständige Ästhetik aufweist.

Hier ist es einerseits die freischaffende Künstlerin Petra Kook mit eigenem Atelier in Werl, die den aus der Antike überlieferten Temperamenten – sanguinisch (heiter, aktiv), phlegmatisch (passiv, schwerfällig), melancholisch (traurig, nachdenklich) und cholerisch (reizbar, erregbar) – Farben gegeben hat, nicht spielerisch, sondern auf Basis eigener farbtheoretischer Überlegungen. Auf der anderen Seite der ebenfalls in Werl wirkende Architekt, Steinmetz und Steinbildhauer Bernhard Sobbe, dessen Werke aus Stein und seiner für ihn typisch klaren – fast kühlen – Formgebung erst und besonders mit den farbigen Glaselementen von Petra Kook ein besonderes Spannungsfeld ergeben. Die Verbindungen zwischen Stein und Glas wirken filigran und beinahe schwebend.
Petra Kook und Bernhard Sobbe arbeiten seit 2013 zusammen. Das erste gemeinsame Objekt „Lichtweg“ ist ebenfalls in der Ausstellung zu sehen. Bei der Betrachtung von „Lichtweg“ und den aktuelleren „Vier Temperamenten“ ist die künstlerisch/handwerkliche Weiterentwicklung beider Künstler gut feststellbar. Erkennbar ist es auch an den kaum mehr sichtbaren, sehr feinen Verbindungen von Glas und Stein.
In der Ausstellung sind neun Arbeiten zu sehen, die von beiden Künstlern gestaltet wurden. Darüber hinaus sind eine Reihe von Glasarbeiten von Petra Kook ausgestellt. Diese Werke sind in ihren Farbwirkungen und sehr aufwendig geschaffenen Farbigkeit, Transparenz und Dreidimensionalität atemberaubend. Sie auf die Bezeichnung Glaskünstlerin einzuschränken, wäre unzutreffend. Ihre Kunst aus Glas, Skulpturen und Malerei ist in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen zu sehen.
Die Ausstellung wird bis zum 1. November im Glaselefanten zu sehen sein.

Quelle: Westf. Anzeiger, Hamm, 01. September 2015

Sehen Sie hier das Video zu der Ausstellung „Temperamente in Glas und Stein“ von Petra Kook und Bernhard Sobbe im Glaselefanten des Maximilienparks Hamm.

Eine Frau mit eigenem Stil

Künstlerin Petra Kook erhält den Werlpreis

Sie liebt und lebt die Kunst in ihren unterschiedlichsten Darstellungsformen – und wer nicht sie, sondern ihren Anrufbeantworter erreicht, der erfährt, dass sie einen ganz persönlichen Stil kreiert hat: den Kookismus.
Petra Kook hat sich künstlerische Verdienste auf vielen Ebenen erworben. Jetzt wird sie dafür mit dem Werlpreis der Stein’schen Buchhandlung geehrt.
Die Jury habe mit ihrer Entscheidung die jahrelange, mit viel persönlichem Einsatz und Kontinuität geleistete Arbeit von Petra Kook würdigen wollen, heißt es in der Begründung. Genannt werden der Aufbau und die Weiterentwicklung der einst von Kunstmaler Carl Brodhun gegründeten Malschule, das Mitwirken im Kunst- und Kulturverein sowie die „vielen Kunstprojekte in und um Werl“.
Petra Kook sei über die Jahre zu einer der Personen geworden, die mit ihrem Namen Werl weit über die Stadtgrenzen hinaus repräsentiert. „Ich freue mich, dass wir diesmal eine Person gewählt haben, die durch ihre Art im Vordergrund steht und über Jahrzehnte Werl treu geblieben ist und hoffentlich noch lange bleiben wird“, sagt der Juniorchef der Buchhandlung, Alexander Stein.
Verliehen wird der Preis am Abend des 30. September in der Malschule; Beginn ist um 19.30 Uhr. Im Vorfeld der Ehrung werden die „Buchstützen“, der Förderverein der Stadtbücherei, Gelegenheit erhalten, von ihrer Arbeit zu erzählen und sich vorzustellen.

Quelle: Soester Anzeiger, 22. Juli 2015

Nachtrag: Die Verleihung des Werlpreises findet in der Mensa des Mariengymnasiums Werl um 19.00 Uhr statt.

Mythische Durchblicke

Die Werler Künstlerin Petra Kook zeigt Malerei mit Glas im Torhaus Rombergpark

Nein, sie begreift sich nicht als „Glaskünstlerin“ und unter ihren Händen entsteht auch keine „Glaskunst“. Petra Kook sagt: „Ich male mit Glas“. Womit sie die entscheidende Bruchstelle andeutet, deretwegen in ihren gläsernen Arbeiten die materialimmanente Aussage oftmals subtil bleibt. Kook bedient sich der mehr als 4000 Jahre alten Technik des Fusing, des Verschmelzens von Gläsern, und das Resultat sind Bilder in einer reizvollen Symbiose von Malerei, Bildhauerei und Licht. „Anderswelt“ heißt die Ausstellung, mit der Petra Kook, bislang bekannt als Keramikerin und Malerin, ihre neuesten Arbeiten im Torhaus Rombergpark in Dortmund vorstellt. Drei flache Stelen dominieren die Raummitte. Knapp zwei Meter hoch, oben abgerundet, durch Metallrahmen in drei Felder geteilt. Sie erinnern an Denkmäler, Grabmäler. Tatsächlich sind sie in Erinnerung an die „Standing Stones“ entstanden, rare Überreste keltischer Kultur in Irlands Hügeln. Alte Mythen, abstrahierend angedeutet, spielen eine zentrale Rolle in der Symbolwelt Kooks. Schlieren aus brennendem Rot und Gelb tanzen auf farblosem Glas verwunschene Phantasiebilder, überfangen von feinem schwarzen Liniengewirr. Orange und Gelbtöne überschlagen sich zu einer Art Hymne an die Sonne, an das Licht, an die Hoffnung. Die stille Würde der Stelen erhält durch glühende Farblust einen heiteren Gegenakzent, ohne an Gemessenheit zu verlieren. Die Stelen teilen den Raum und wer durch sie hindurchsieht, der entdeckt die „Anderswelt“: Die Konturen verschwimmen, das Bekannte löst sich auf, die Grenzen zwischen Ratio und Emotion, zwischen Bewusstem und Unbewussten werden durchlässig.
Aus dem Wunsch nach einem Material, mit dem sich diese Durchlässigkeit der geistigpsychischen Welten darstellen ließ, griff die in Werl lebende Petra Kook, zum Glas. Beim Fusing werden auf eine Trägerscheibe farbige Glaselemente aufgelegt und mit der Basis im Schmelzofen verschmolzen. Petra Kook gelingt es, Malerei und Glas in vielschichtiger Aussagekraft und Form zu vereinen, auch wenn die durchweg starken und kontrastreichen Farben manchmal den Wunsch nach Zurückhaltung aufkommen lassen. Angesichts der Glasbilder an der Wand taucht allerdings zunächst die Frage auf, ob nicht Leinwand dieser informell angehauchten Malerei eher gerecht würde. Doch das Geheimnis offenbart sich in der Nähe. Hinter dem Objekt, an der Wand, flimmert sein nur aus farbigem Licht bestehendes Doppel. Das ist Malerei mit Glas, mit Licht und mit Poesie, eine die viel Potential in sich birgt. Auch deshalb, weil sie die naheliegende Gefahr umschifft, ins Kunsthandwerkliche abzugleiten.

Quelle: Westf. Anzeiger

Petra Kook rief die Frauen zu mehr Eigeninitiative auf

Werler Künstlerin beeindruckte Besucher mit einer aufrüttelnden Präsentation in der Friedenskirche

Das Referat des Erzbischofes Degenhardt, der das soziale Problem, nämlich die Armut der Frauen, thematisierte, inspirierte die Werler Künstlerin Petra Kook, sich mit der Rolle der Frau auseinanderzusetzen. Am Freitag stellte sie im Rahmen der Reihe „Der Armut begegnen“ das Ergebnis in der Friedenskirche vor. „Paulinchen oder die Armut ist weiblich“, so der Titel des Projektes, fand bei den Besuchern viel Anklang.
Das Projekt selbst ist eine Rauminstallation, bestehend aus fünf feuerfarbenen Tafelbildern, auf denen die Frau in ihrer Vielfältigkeit dargestellt wird. So sind in den Bildern gesellschaftliche und innere Zwänge, beispielsweise die Frau als Lustobjekt, aufgezeigt. Andere Bilder verdeutlichen Wünsche, Ängste und Ziele. Die Präsentationen befinden sich in einem steril abgehangenen Raum, in dessen Mitte eine Skulptur aus Stahl und Rehhaut steht, von der aus ein rotes Paar Damenschuhe auf einen der zwei vorhandenen Ausgänge zusteuert.
Weil die Rehhaut sich beim Trocknen zusammengezogen hatte, veränderte auch das Stahlgerüst seine Form – Symbol für das Leben, von dem man „verbogen“ wird, machte die Künstlerin deutlich. Die Schuhe weisen eine Parallele zu Struwelpeters Paulinchen auf, von der am Ende nur ihre Schuhe neben der Asche übrig bleiben. „Paulinchen sollte lernen, mit dem Feuer umzugehen, statt nur gewarnt zu werden“, forderte die Künstlerin. Auf diese Weise möchte sie Denkanstöße geben, die Rolle der Frau zu ändern. Dabei solle die Frau bei sich und in ihrer Familie anfangen. Die Kinder sollten nicht nur gewarnt werden, sondern lernen, über eigene Ängste zu sprechen. Die Gleichberechtigung der Frau könne nur hergestellt werden, wenn sie selbst mehr Mut zu sich und ihrer Lebenswahl habe. Ob die Frau einen Berufsweg einschlägt, durch den eine finanzielle Armut aufgehoben werden kann, oder ob sie die Hausarbeit und Kindererziehung übernehme, liege an ihr. Letzteres führe jedoch oft zu finanziellen Sorgen im Alter.
Wenn die Frau aber ihre innere Armut überwinde, könne die Emanzipation fortgeführt und eine gesellschaftliche Veränderung erreicht werden, so Petra Kook. Die Angst vor Veränderungen müsse abgelegt werden, da diese das Leben ausmachen. Sowohl im finanziellen, als auch im geistigen Bereich forderte die Referentin mehr Eigeninitiative von jeder Einzelnen, denn „zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie sich selbst oder Ihr Spiegelbild!“

Quelle: Westf. Anzeiger, Werne

Ökomenta

Ein großer Erfolg gelang der Werler Künstlerin Petra Kook. Sie wurde von einer Jury für die Ökomenta, eine hochkarätige Ausstellung in Hamm vom 23. September bis 24. Oktober ausgewählt. Zusammen mit den Arbeiten von neun anderen Künstlern aus der Hellwegregion wird ihre Installation im Öko-Zentrum NRW zu sehen sein.
Alle Werke haben das Thema „Kunst und Ökologie“ als Hintergrund, manche werden an frischer Luft stehen und andere in Räumen. Der Bezug zur Umwelt ist aber allen Exponaten gleich.
„Die Ökomenta ist ein Meilenstein“, stellt Petra Kook deshalb fest, „und ich bin auch sehr zufrieden mit meinem Werk.“ Die Werlerin möchte ihrer Installation der Frage nach der Schutzwürdigkeit und Schutznotwendigkeit der Kunst stellen: „Ist Kunst nicht, wie Evolution, wie Sprache, ein Prozess? Verändert sie sich nicht selbst?“
Diesen Zwiespalt soll ihre Installation demonstrieren. Bahnen aus Transparentpapier hängen von der Decke, dem Betrachter schutzlos ausgesetzt. Im Gegensatz dazu ist eine Bahn durch eine Baustellenabsperrung abgeschirmt. Die Frage nach Interaktivität und Verletzlichkeit reizt die 54-Jährige.
Schon am 22. September wird nach dem ersten Rundgang eine Jury bestimmen, welches der Kunstwerke sie am meisten beeindruckt. Ab Donnerstag, dem 23. September, sind die Kunstobjekte dann allen Interessierten zugänglich, egal ob Preisgewinner oder nicht.